Unsere Mitglieder im Portrait

Die Akademie entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder auf Basis persönlicher Empfehlungen. Wir suchen Visionäre, die im Sinne unserer Vereinsziele interkulturell zusammenarbeiten wollen.
René Böll, 教授 (Professor), Beijing Minzu Universität, China
René Böll wurde 1948 in Köln geboren. 1963 begann er sich autodidaktisch das Zeichnen und Malen anzueignen. Ab 1966 nahm er Unterricht bei Bernhard Müller-Feyen und studierte ab 1967 Malerei und Druckgraphik in Köln und Wien. Bereits Anfang der 70er Jahre folgten erste Arbeiten mit chinesischer und japanischer Tusche, die er ab 1993 neben seinem Werk in europäischen Maltechniken wieder systematisch in sein künstlerisches Schaffen aufnahm. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Irland, Niederlande, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ecuador und den USA machten sein Schaffen international bekannt. Seit den 90er Jahren bereiste er die Ursprungsländer der traditionellen ostasiatischen Tuschmalerei China und Japan, in denen seine Werke auch ausgestellt wurden (u.a. Kunsthalle Chinas in Peking, Kunsthalle Shaanxi in Xian, Kunsthalle Shandong in Jinan, Drachenmuseum in Weifang, Deutsche Botschaft in Beijing, Städtisches Museum Kyoto). 1998 nahm er als einziger westlicher Künstler an der 1. Internationalen Biennale der Tuschmalerei in Shenzhen teil. Seit Oktober 2002 ist er Professor an der chinesischen Kunsthochschule der Beijing Minzu Universität.
Prof. Dr. Fawzi Boubia
Fawzi Boubia wurde 1948 in Khémisset, Marokko, geboren und ist sohn eines Marokkanischen Freiheitskämpfers. Nach einem Studium der Literatur-, Politikwissenschaft und Romanistik an der Universität Heidelberg, das mit einem Master und einer Promotion (Doktor der Philosophie) abgeschlossen wurde, habilitierte sich Fawzi Boubia an der Sorbonne und wurde Professor für deutsche Literatur- und Kulturgeschichte in Rabat und Caen. Auch als Schriftsteller und als Zeitungskolummnist ist Fawzi Boubia früh hervortgetreten.
Nach seiner Emeritierung wurde er mit Unterstützung v. Hans Christoph Buch in Berlin als Schriftsteller, Philosoph und Übersetzer tätig. Seine zahlreichen Aufsätze und Vorträge kreisen um Fragen der interkulturellen Beziehungen zwischen Orient und Okzident unter besonderer Berücksichtigung der deutschsprachigen Länder. Seine Publikationen verfasst er vornehmlich auf Deutsch, aber auch auf Französisch und Arabisch. Er ist der Autor des Kultbuches “Heidelberg-Marrakesch, einfach” (1996), dem ersten und bisher einzigen marokkanischen Roman deutscher Sprache (in Marokko verfasst, auch auf Französisch und Arabisch erschienen). Wichtig ist im Moment seine Hegelkritik „Von Deutschland lernen. - Integration und Ausgrenzung im deutschen Denken“ und das Buch "Mein Westöstlicher Divan", das gerade eben erscheint. (Beide PalmArtPRess Berlin).
Dagmar Dotting M.A., B.A., me
Schatzmeisterin
Dagmar Dotting wurde 1972 in Wolfhagen geboren. Zunächst lange Berufspraxis als Tischlermeisterin, Gestalterin für Raumkonzepte und Systemischen Design und entsprechende selbständige Berufstätigkeit; absolvierte sie ab 2007 ein Doppelstudium der Freien Bildenden Kunst an der Kunsthochschule Kassel (M.A.-Abschluss mit Auszeichnung bei Prof. Radermacher zum Thema „Kunst im Kontext“) und der Philosophie und Kunstwissenschaft an der Universität Kassel (Abschluss B.A.). Gegenwärtig ist sie Doktorandin im Fach Philosophie an den Universitäten Prag und Wien. Ihre Schwerpunkte sind Phänomenologie, Interkulturelle Philosophie, japanische Philosophie, und ostasiatische Ästhetik. Daneben lebensweltlich philosophische Praxis: künstlerische Gestaltung im sozialen und öffentlichen Raum sowie in der Sprache. Insgesamt liegt ihr Fokus dabei auf Vermitteln des Erlebens im Zwischenraum der Phänomene, die sich aus dem prozessualen Kontext heraus atmosphärisch-integrativ ausdrücken. Dies schlägt sich auch in ihrer internationalen Vortragstätigkeit nieder. Sie ist Mitglied der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (GIP) und im European Network of Japanese Philosophy (ENOJP). 2012 Organisation und Moderation des Symposiums „Interkulturelle Ästhetik“ an der Kunsthochschule Kassel. 2019 Residence am Nanzan Institut Nagoya/JP. Seit 2020 Verwaltung des Nachlasses von Prof. Dr. J. E. Seiffert und R. Seiffert.

Pfr. Dr. Ludwig Frambach
Ludwig Frambach, 1954 geboren, ist Dr. theol. und evangelischer Pfarrer. Er studierte ev. Theologie, Philosophie und Pädagogik, ist aber auch Psychotherapeut (HPG) (Gestalttherapie/ Integrative Therapie) sowie Pastoralpsychologe/Supervisor (DGfP). Ludwig Frambach hat  viele Jahre bei Hugo Enomiya-Lasalle u.a. Zen-Lehrern studiert und hat unter Anderem eine Ausbildung als Qui-Gong Lehrer. Er versteht sich als Kontemplations- und Meditationslehrer ohne religiöse oder konfessionelle Fixierung. Studienreisen und  aufenthalte führten ihn nach Indien, Japan und in die USA. Viele Veröffentlichungen zu Theologie, Mystik, Psychotherapie, Philosophie, Interreligiösem Dialog, Ökologie. Wichtig: "Identität und Befreiung in Gestalttherapie, Zen und christlicher Spiritualität" (1994).
Prof. Dr. Reza Hajatpour
Reza Hajatpour wurde 1958 im Iran geboren, begann 1978 seine Ausbildung an der theologischen Hochschule in Ghom. 1986 verließ er seine Heimat und ging nach Deutschland ins Exil. Seine Erinnerungen an die islamische Revolution hat er in seinem Buch „Der brennende Geschmack der Freiheit" (Suhrkamp) festgehalten. 1992/93 erhielt er ein Auslandsstipendium für einen einjährigen Studienaufenthalt an der amerikanischen Universität in Kairo. 1997 erhielt er ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung für sein Promotionsprojekt „Die iranische Geistlichkeit zwischen Utopie und Realismus". Im Jahr 2000 schloss Reza Hajatpour seine Promotion mit der Endnote im Rigorosum: "summa cum laude (0,00)" ab, wofür er im selben Jahr den Förderpreis der Otto-Friedrich-Universität Bamberg erhielt. Von 2000 bis 2002 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Halle an der Saale, seit 2002 als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Iranistik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Im Juli 2009 schloss er seine Habilitation „Vom Gottesentwurf zum Selbstentwurf. Die Idee der Perfektibilität in der islamischen Existenzphilosophie" ab. Er publizierte diverse Artikel in internationalen Magazinen, Zeitschriften und Sammelwerke und hielt zahlreiche Vorträge an Akademien, Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland. Von April bis September 2012 hatte er eine Vertretungsprofessur an der Eberhard Karls Universität Tübingen für das Fach Islamkunde. Seit Oktober 2012 ist er Hochschulprofessor und hat den Lehrstuhl für Islamisch-Religiöse Studien an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg inne.
Peter Kees
Peter Kees wurde 1956 in Bayreuth geboren. Er studierte Geisteswissenschaften und arbeitete als Theaterregisseur, ehe er sich ausschließlich der Bildenden Kunst widmete. Er versteht sich als Chronist und Vermesser gesellschaftlicher und menschlicher Phänomene. Seine Arbeit thematisiert Momente kollektiver wie subjektiver Grenzerfahrung, die er konzeptionell wie formal-ästhetisch in sein Werk einbindet. Peter Kees arbeitet als "Botschafter" Arkadiens) mit verschiedenen Medien, von Intervention und Performance über Video und Fotografie. Im weitesten Sinn stellt seine Arbeit Fragen nach dem So-Sein, aber auch nach Sehnsüchten, Visionen und Idealen. Die Werke sind zugleich als eine "menschlich-gesellschaftliche" Hinterfragung zu verstehen. Seit 2006 verkörpert Peter Kees die Kunstfigur „S.E. Botschafter Arkadiens“. Bisher waren seine Arbeiten u.a. auf der Mediations Biennale in Posen (Polen), auf der Havanna Biennale (Kuba), im Museum of Contemporary Art Skopje (Mazedonien), in La Capella Barcelona (Spanien), im PAN Palazzo delle Arti Napoli (Italien), in der Neue Nationalgalerie Berlin, im Berliner Martin-Gropius-Bau, am Kunsthaus Bregenz (Österreich), an der Kunsthalle Rostock und am ACC Weimar zu sehen. Wichtig ist auch der Youtube-Channel v. Peter Kees, auf dem man Kurz-Interviews mit Prominenten nachhören kann.

Prof. Dr. Eva Koethen
Geboren und Schulzeit in Heidelberg; Studium an der Kunstakademie München und der Hochschule für Bildende Künste Berlin sowie der Kunstwissenschaft, Philosophie und Psychologie an den Universitäten; Promotion in Bochum über das Problem der Kunstrezeption (Max Imdahl); Staatsexamina für Lehramt an Gymnasien. Seit Studienzeiten Beschäftigung mit ostasiatischer Kultur, 1979 erster Japanaufenthalt; seit 1982 Vorträge und Aktionen zur Kunst, u.a. Kunstmuseum Bochum, Akademie der Künste/Berlin, Kunstraum Schloss Buchberg und Universität Graz, Österreich; seit 1985 Einzelausstellungen und Beteiligungen im In- u. Ausland, u.a. Berlin, München, Wien, New York, Yokohama/Japan und Xi’an/China. 1987-92 Assistentin an der Hochschule der Künste Berlin, 1991 Lehrauftrag für Kunsttheorie an der Humboldt Universität Berlin; 1993-95 Klassen für Malerei und Collage an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg (Atelier del Sur). Seit 1992 freischaffende Künstlerin und Beginn der Installations- und Bodenbilder. 1996 Universitätsprofessur für Bildende Kunst an der Leibniz Universität Hannover; Konzeption künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung und Lehre mit transkultureller Ausrichtung sowie Aufbau internationaler Kooperationen. 1998-2019 Leiterin des Instituts für Ästhetische Bildung, später Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft (IGK).
Lilli Knodt, M.A.
Lilli Knodt studirete in Leipzig und ist Religions- und Kulturwissenschaftlerin. 2014 ging sie für ein halbes Jahr als Volunteer nach Indien in die Santaldörfer Ghosaldanga und Bishnubati und arbeitete mit Martin Kämpchen zusammen. Sie ist Gewinnerin eines „Predoc – Awards“ mit Jahresstipendium der Universität Leipzig zu einem Dissertation-Thema über Wirtschaftsethik und Religion (2020). Sie arbeitet bei einer Umweltschutz-NGO (Cradle to Cradle - C2C - NGO) und lebt in Berlin.
Dr. Reinhard Knodt
1. Vorstand
Reinhard Knodt (1951); studierte in Heidelberg (Gadamer), Erlangen (Riedel, Kaulbach). 1977-1980 war er als Germanist  am Jesuitencolleg Maynooth (lecturer) und 1981-1983 an der Universität Bayreuth als Assistent tätig (Bei Walter Gebhard). Nach der Promotion in Philosophie (Nietzsche) folgte (1984-1992) die Vertretung eines C3-Lehrstuhls in Erlangen-Nürnberg. 1990/91 Habilitations-Stipendium der Penn- State University zum Thema Atmosphäre- und technischer Raum. (Publiziert als "Ästhetische Korrespondenzen - Denken im technischen Raum", Reclams Universalbibliothek 8986). 1993/94 Vertretung für Hannes Böhringer an der GHK Kassel. 1994 Wechsel zum Bayerischen Rundfunk.  Viele Feature-Arbeiten, Philosophiepodien,  Moderationen der Nürnberger Autorengespräche, der Bamberger Hegelwochen und Philosophische Essayistik für den WDR). Aufbau eines Salons (www.Schnackenhof.de) mit Studenten der Nürnberger Akademie. Verschiedene Kulturpreise, (u.a. Rundfunkpreis des Kultusministers), eine Turmschreiberschaft in Abenberg (Mfr.) und ein Literaturpreis der Bayerischen Akademie. Literaturpolitische Aktivitäten Delegationsbegleitung (UDSSR, Ukraine, Ungarn, USA, Schottland... PEN-Aktivitäten für Writers in Exile). 2006 Wechsel nach Berlin (UDK Berlin bis 2014) Ab 2011 Systematische Beschäftigung mit Theorie und Praxis des östlichen Denkens. Besuch von ZEN- Klöstern (tw. als Rundfunkarbeit) 2018 Gründung der "westöstlichen Akademie" mit Freunden. Vorbereitend wichtig: "Der Atemkreis der Dinge" (Alber 2017),  das einen westöstlichen Weg des Philosophierens als atmosphärische "Praxis des Wir" versucht. (2. Aufl 2019) 3. Aufl. i.V.  Zusammenarbeit mit PalmArtPress, Berlin
Dr. Sebastian Knöpker
Sebastian Knöpker, geb. 1975, Dr. phil., Politikwissenschaftler, Philosoph, Übersetzer, (frz. dtsch.) Forschungsinteressen: Phänomenologie, Praxis und Theorie des Hedonismus. Knöpker ist Deutschlands "einziger staatlich anerkannter Hedonist" und erklärt in Seminaren und Vorträgen, die auch z.B. gemeinsame Essenstafeln einschließen den "Gebrauch der Lüste" dort, wo es wirklich drauf ankommt, etwa im Hospiz  und in der Psychiatrie (Lust am Leiden). Er fängt geduldig Lustquanten und Glückseinsprengsel ein und verdichtet sie zu einer "Politik der Lust," hält gern Veranstaltungen im Zwischenbereich von Praxis und Theorie (Etwa seine Gastrosophie) und lädt auf diesen zu einer "hedonistischen Selbstregierung" ein.
Michaela Moritz, M.A.
Michaela Moritz wurde 1968 in Nürnberg geboren und arbeitet freiberuflich als Philosophielehrerin an Volkshochschulen. Sie hat über zwanzig Jahre lang einen Philosophiesalon mit Reinhard Knodt betrieben (www.Schnackenhof.de) Jetzt betreibt sie ein eigenes "Seminarhaus am Waldrand", in dem vor allem arkadisch gelebt wird, wo aber auch befreundete Dozenten zu Wort kommen. Sie hat Philosophie, Germanistik, Volkswirtschaft und Theologie studiert und war lange als Redakteurin bei der Pegnitz-Zeitung in Lauf.a.d.Pegn. beschäftigt. Beruflich ist sie ausserdem tätig als Journalistin, Texterin und Fotografin für verschiedene Medien der Umgebung. Philosophisch beschäftigt sie sich vor allem mit Aspekten des "guten und schönen Lebens" und verfolgt dabei weniger ein dozierendes als ein sokratisch-dialogisches Konzept des Zusammen- und Miteinanderseins. (Vgl. auch die "Atmosphären des Zusammenseins"). Im Zentrum steht die Lust am Zusammensein und die Sehnsucht nach dem Schönen.
Dr. Dr. mult. Manfred Osten
Manfred Osten wurde 1938 in Ludwigslust geboren. Er studierte Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaften und Literatur in Hamburg und München, sowie Internationales Recht in Luxemburg. Als langjähriger Diplomat der Bundesrepublik Deutschland arbeitete er unter anderem acht Jahre in Japan. 1995 bis 2004 wirkte er als Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er ist Goethe-Spezialist, Kritiker (FAZ) und Autor zahlreicher bekannter Bücher. Sein diplomatisches und akademisches Wirken wurde er mit vielen  internationalen Auszeichnungen und Ehrendoktortiteln gewürdigt. Er ist Ehrenmitglied der Akademie.
Dr. Matthew Pritchard
Matthew Pritchard ist Musikwissenschaftler, Ethnomusikologe und Pianist. Nach seinem BA und MPhil in Cambridge ging er an die University of London (Royal Holloway), wo seine Doktorarbeit sich mit Fragen der Ästhetik und Musiktheorie zur Zeit Beethovens beschäftigte. Er studierte darüber hinaus bengalische Musik, für die er ein Jahr nach Indien ging und sich auf die Lieder von Rabindranath Tagore an der von Tagore gegründeten Universität Visva-Bharati in Santiniketan, Westbengalen, konzentrierte und mit Mohan Singh Khangura und Malay Shankar Chattopadhyay (2009-10) lernte. Diese Zusammenarbeit führte zu einer Reihe von Veröffentlichungen über die Musik Tagores in Zeitschriften wie Sanglap, Sangeet Natak und Arts and Humanities in Higher Education. M. Pritchard hielt über seine Thesen zahlreiche Vorträge an den Universitäten von Kiel, Istanbul, Chiang Mai, San Diego und New Orleans. 2010 erhielt er in Cambridge ein Postdoktorandenstipendium der British Academy. Sein hauptwerk zum Thema einer Geschichte der europäischen Musikästhetik mit Schwerpunkt Romantik im Rahmen der Emotionsgeschichte wird gerade publiziert. Sein Titel: "The Fate of Feeling: Emotions in Music Aesthetics from Sentimentality to Romanticism." Matthew Pritchard arbeitet interkulturell mit vielen Musikern und Theoretikern an neuen Konzepten internationaler Musik-Korrespondenz. Auch bereitet er ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit bengalischen Musikern vor, das durch neue Uebersetzungen die Lieder Tagores weiteren Zuhörerkreisen zugänglich machen wird. Matthew Pritchard ist  festangestellter Senior-Lecturer für musikalische Ästhetik an der Universität Leeds, England.
Thomas Riedinger
Thomas Riedinger ist Töpfer und Teelehrer in der in der japanischen Ueda-Senke-Tradition, die er in Deutschland als Vorstandsmitglied des Ueda Soko e.V. vertritt. Öffentliche Vorführungen führten ihn durch ganz Deutschland. Seine Arbeit als Keramik-Künstler widmet er der Ästhetik der japanischen Tee-Keramik im Geiste des Teeweges (jap. Chado), der vom Zen-Buddhismus beeinflusst ist. Seine Teekeramik wurden u.a. im Keramikmuseum, Berlin ausgestellt. Er arbeitet als Werklehrer an der Parzival-Schule in Berlin.
Ramesh Samphui, Ass.-Prof., Amity Universität, Indien
Ramesh Samphui stammt aus Westbengalen, Indien. Er studierte Bildende Kunst an dem von Rabindranath Tagore gegründeten Kala-Bhavana-Institut für Bildende Kunst der Visva-Bharati Universität in Shantiniketan, (Indien). Seit Juni 2019 ist er als assistent professor an der indischen Amity Universität in Haryana und promoviert derzeit zusätzlich in Bildender Kunst an der Himachal Pradesh Universität in Shimla. Seine Artikel über zeitgenössische indische Kunst wurden auf nationaler Ebene und in verschiedenen indischen Zeitschriften veröffentlicht.
Julian M. H. Schindele
Julian M. H. Schindele ist Künstler, Kunsthistoriker und Kurator. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Potsdam, an der Freien Universität Berlin und der Humboldt Universität Berlin. 2011 gründete er ein Kuratorenbüro (Bublitz), das sich seitdem zu einem Institut an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Produktion, kuratorischer Erzählung und Kulturgeschichte entwickelt. Bublitz ist seit 2017 eine gemeinnützige GmbH, deren künstlerischer Leiter und Geschäftsführer  Julian Schindele ist.
Thorsten Schirmer, 教授 (Professor), West Anhui Universität, China
2. Vorstand
Thorsten Schirmer wurde 1969 in Hannover geboren. Er arbeitet seit 1984 im Stil der klassischen Chan-Malerei, die er sich rein autodidaktisch angeeignet hat. Auf das traditionelle Landschaftsthema im Chan-Stil der „Verschütteten Tusche“ spezialisiert, gestaltet er seine Werke seit 1996 nur mit den Fingern und schwarzer Tusche. Die auch in China sehr seltene Hinwendung zu diesen alten Ausdrucksformen und Maltechniken brachte ihm im Mutterland dieser Kunst hohe Anerkennung ein. Bereits mit 21 Jahren wurde er u. a. zum Gastdozenten der Pädagogischen Hochschule Anhui ernannt, seit 2013 ist er Professor der West Anhui Universität. Er veröffentlichte Forschungsarbeiten über die Frühphase der Chan-Malerei unter Li Gonglin (1049-1106) sowie die Landschaftsmalerei im Chan-Stil der „Verschütteten Tusche“ des chinesischen Mönchsmalers Yujian (13. Jhd.) und seiner japanischen Nachfolger. Forschungsaufenthalte führten ihn u.a. nach China, Japan, USA und Großbritannien. Seine Werke wurden in China, den USA und in Deutschland ausgestellt. Neben zahlreichen Fachartikeln verfasst er Bücher über die Maltradition Chinas und Japans, die dieser zugrunde liegenden Philosophie sowie den kulturellen Hintergrund. Thorsten Schirmer hat viele Kunstaustauschprojekte in Deutschland und China organisiert und ist Initiator der Partnerschaft zwischen der Region Hannover und der chinesischen Präfektur Luan.
Prof. Dr. Dr. Bertram Schmitz
Bertram Schmitz studierte Religionswissenschaft, ev. Theologie, Orientalistik (Indologie, Semitistik, Sinologie), Slawistik und Philosophie. 1990 promovierte er in Religionsphilosophie / Systematische Theologie (Dr. theol.) sowie 1994 in Religionswissenschaft (Dr. phil.). 2003 folgte seine Habilitation in Religionswissenschaft (habil. phil). Er lehrte 1994-2003 in Marburg Religionswissenschaft und Systematische Theologie/Philosophie, 1998-2002 Halle/Saale Malayalam und Altgeorgisch sowie 2002-2011 in Hannover Religionswissenschaft. 2004-2006 war er Religionswissenschaftlicher Dozent für Islamischen Religionsunterricht an. der Universität Osnabrück. Es folgten 2006-2011 Professurvertretungen in Jena, Münster, Göttingen, Bielefeld. Seit 2012 ist er Lehrstuhlinhaber für Religionswissenschaft in Jena. Seine Forschungsgebiete sind das interreligiöse Verhältnis von Judentum und Christentum im Spiegel des Korans als Mittel der historisch kontextuellen Koraninterpretation sowie der Kunst als Darstellung des Wirklichkeitsverständnisses in Religionen.
Prof. Dr. Harald Seubert
Harald Seubert, geboren 1967 in Nürnberg, studierte Philosophie, evangelische Theologie, Literatur und Geschichte in Erlangen, München, Wien, Frankfurt/Main, und in Würzburg. Er promovierte 1997 in Erlangen bei Manfred Riedel mit einer Arbeit über Heidegger und Nietzsche und habilitierte sich 2003 in Halle/Saale mit einer Untersuchung über Platons Rechtslehre. Zunächst Assistent und Privatdozent in Halle/Saale zwischen 1997 und 2009, wurde er (2006-2012) Professor für Kulturtheorie des deutschen Sprachraums an der Adam Mickiewicz-Universität Poznan (Posen) /Polen, 2009-2013 und darüber hinaus Privatdozent an der Universität Bamberg. Er war auch Gastprofessor für Religionstheorie in Erlangen, Gastprofessor am Romano Guardini-Lehrstuhl der Universität München und seit 2010 auch an der Hochschule für Politik, München. Seit 2012 ist er Ordentlicher Professor für Philosophie und Religionstheorie an der STH Basel. Seit 2016 Präsident der Internationalen Martin Heidegger-Gesellschaft. Zahlreiche Buchpublikationen, jüngst: Heidegger: Ende der Philosophie oder Anfang des Denkens, Alber: 2019; Digitalisierung. Die Revolution von Polis und Seele, Nomos 2019, Heidegger-Lexikon, Brill 2020. Er ist an Grundfragen der Philosophie, dem Verhältnis von Metaphysik und Moderne und an Korrelationen, u.a. von Denken und Dichtung, Philosophie und Kunst und Fragen interkultureller Philosophie, an Hermeneutik und Hermetik und dem Esel als philosophischem Tier besonders interessiert.

Dr. Johannes S. Sistermanns
1955 in Köln geboren, ist Musiker, Komponist und bildender Künstler. Sistermanns studierte zwischen 1976–84 Klavier, Rhythmik und Komposition / Neues Musiktheater (bei Mauricio Kagel). 1979 studierte er in Vanarasi Nordindischen Gesang an der Benares Hindu University B.H.U. 1989 promovierte er in Musikwissenschaft. 1991/92 lebte er in Paris [Begegnung mit Luc Ferrari], 1995/96 in New York [The Tao of Voice Methode, Prof. Stephen Cheng], 2001 in Japan und immer wieder in Australien. 1997 bis 2010 war er Vizepräsident der DEGEM, Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik. Sein Werk besteht aus installativer KlangPlastik, Hörstück, Performance sowie elektroakustischer Komposition, live Satelliten-/Internet- Klang-Performance, graphischer Notation und Instrumentalkomposition. Weltweite Einladungen zu Festivals [EXPO 2000 Weltausstellung Hannover, Donaueschinger Musiktage] und Klangkunst-Ausstellungsprojekten, Radiostationen, Gastdozenturen, Vorlesungen sowie CD Publikationen machten sein klangplastisches Werk international bekannt. Sistermanns wurde 1997 mit dem Karl-Sczuka-Förderpreis [SWR] und dem Deutschen Klangkunst-Preis 2008 [WDR Köln, Skulpturenmuseum Marl] ausgezeichnet, ist Preisträger im Prix PRESQUE RIEN [Luc Ferrari] Paris 2015, erhielt den 1. Preis im „Leibniz Harmonien“ Internationalen (China-Deutschland) Kompositions-Wettbewerb Hannover 2016 sowie 2019 den 1. Preis im ‚dokKa KurzDoku’ Internationalen Dokumentarfestival Karlsruhe/SWR2 sowie den ‚12. Deutschen Musikautorenpreis 2020’ der GEMA in der Kategorie Komposition | Klangkunst. Seit 2019 ist er Delegierter im „Deutscher Kulturrat“ Berlin sowie Mitglied der ‚Akademie Deutscher Musikautoren’ Berlin.
Gerhard Steinle
Gerhard Steinle, geboren 1951, ist bildender Künstler und lebt in Nürnberg. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kirchenmaler und Restaurator an der nÜrnberger Akademie und studierte anschließend Malerei bei Professor Wendland und Professor Weil (Akademie der bildenden Künste, Nürnberg). Studienreisen führten ihn u.a. nach Marokko, Peru, Thailand, Indien, Sumatra, Mazedonien. Er ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler. Über sein Schaffen sagt er: „Ich versuche meine Beobachtungen und Wahrnehmungen malerisch, zeichnerisch und dreidimensional umzusetzen, im Ergebnis entstehen im Wesentlichen abstrahierte Arbeiten.“
Dr. Annette v. Stieglitz
Annette v. Stieglitz, Jahrgang 1959, ist seit 2003 Leiterin der Volkshochschule Langenhagen sowie Abteilungsleiterin der Stadtbibliothek, Musikschule und das Stadtarchiv Langenhagens. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Göttingen am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Universität Hannover und am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik/Institut für Angewandte Kulturwissenschaften der Universität Münster. Sie ist Mitglied der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen und der Historischen Arbeitsgemeinschaft für Schaumburg. Wissenschaftlicher Schwerpunkt: Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Frühen Neuzeit.
Dr. Thomas Würtz
Thomas Würtz studierte Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Philosophie in Bamberg und Kairo. Er promovierte über die Islamische Theologie im 14. Jahrhundert am Orientalischen Seminar der Universität Zürich. Dozententätigkeit im Fach Islamwissenschaft führten ihn an die Universitäten Zürich, Bern, Aarhus (Dänemark) und die Freie Universität Berlin. Er engagiert sich im interreligiösen Dialog in Zusammenarbeit mit der Schweizer Jesuitenmission in Bad Schönbrunn (Schweiz) sowie in Lahore (Pakistan). Er organisierte und begleitete Dialog- und Kulturreisen nach Bosnien, Jemen, Ägypten und Georgien. Zur Zeit ist er an der Katholischen Akademie Berlin für das Projekt „Erinnerte Zukunft“ zur interreligiösen Versöhnungsarbeit und den Dialog der Religionen in Berlin verantwortlich.
Jan-Michael Ehrhardt
Jan-Michael Ehrhardt, Jahrgang 1964, studierte an der Hochschule für Kunsttherapie in Nürtingen (heute: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen) Kunsttherapie. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Kunsttherapeut im Psychiatrischen Landeskrankenhaus Reichenau in Konstanz, bevor er 1998-2005 im Intersein-Zentrum, einem Laienkloster in der Traditionslinie des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh lebte und praktizierte. Seit 2005 lebt er und arbeitet er als Kunsttherapeut in Neustadt a. Rbg. bei Hannover. 2012 wurde er von Thich Nhat Hanh zum Dharmalehrer ernannt. Neben seiner zen-buddhistischen Lehrtätigkeit praktiziert er Zen-Malerei und hat sich auf Katzendarstellungen spezialisiert.
Dieter Schubert
Dieter Schubert, Jahrgang 1939, studierte Lehramt für Philosophie, Mathematik und Physik und ist Oberstudienrat i.R., darüber hinaus lehrte er an der Tongji-Universität Shanghai im Rahmen eines Hochbegabtenförderungsprojektes der Bundesrepublik Deutschland Mathematik, Physik und Technisches Zeichnen. Zudem machte er sich in Deutschland und China im Rahmen eines Forschungsprojektes über den deutschen Arzt und Tongji-Begründers Dr. Erich Paulun einen Namen. Er betreibt eine Galerie für chinesische Kunst in Lehrte und engagiert sich seit vielen Jahren als Repräsentant der chinesischen Provinz Shandong in Deutschland.
Walter Yu
Walter Yu (*1989 in Peking), Maler, Zeichner, Keramiker, Fotograf, Filmemacher und Schriftsteller. Er ist einer von drei Preisträgern des AArtist- In-Residence-Stipendium 2018 und Gewinner des „Förderpreis Junge Kunst 2019“. 

Walter Yu, geboren 1989 in Beijing, studierte von 2011 bis 2017 bei Valerie Favre an der Universität der Künste Berlin (UdK, Berlin). 2015 wurde er mit dem Walter Stöhrer-Preis ausgezeichnet, 2016 erhielt er den Preis der Ulrich und Burga Knispel-Stiftung. Für den Horst Janssen-Preis 2017 und den Meisterschülerpreis der UdK 2018 war Walter Yu nominiert. 

Basierend auf literarischen Einflüssen, wählt Walter Yu das Material zur Grundlage für feine Tuschezeichnungen. Er entwickelt aus zeitgenössich-westlichen Stilelementen und traditionell-chinesicher Bildtradition eine eigene Sprache. Seine Arbeiten, reduziert und ruhig sind für Ihn wie Lesenotizen, wie Gedichte in der Malerei und in der Zeichnung. Sie werden zu einer Art Seelenlandschaft mit unheimlichen und emotionalen Momenten. Yu setzt sich inhaltlich mit dem demografischen Wandel seiner Heimat China und der Situation seiner Heimat zwischen Tradition und Moderne auseinander und läßt viel Selbstempfinden in seine Arbeit einfließen. Die Zeichnungen des Preisträgers vom „Förderpreis Junge Kunst 2019“ sind geprägt durch die Farbe Schwarz, eine dunkle, melancholische Stimmung, manchmal unheimlich, aber immer verwegen und poetisch. 

Er lebt und arbeitet in Berlin.
Prof. Dr. Johannes Balve
Johannes Balve ist Literatur- und Bildungswissenschaftler. Er lehrte seit 1990 an deutschen und ausländischen Universitäten – von 2009 bis 2011 in Tokio, wo er das Erdbeben am 11. März 2011 erlebte und ein Buch darüber verfasste. Danach war er Hochschullehrer in Kanazawa. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Roman des 20. Jahrhunderts, Metapherntheorie, kulturvergleichende Bildungsforschung und Hochschulentwicklung. Seit 2013 lebt und arbeitet er in Berlin als Lehrer, Lehrbeauftragter, wissenschaftlicher Gutachter und Autor. Neben wissenschaftlichen Aufsätzen in deutschen und internationalen Fachzeitschriften, veröffentlichte er auch Monographien – darunter eine Einführung in die Literatur- und Sprachgeschichte. Er schreibt Reportagen über Japan, Erzählungen, Lyrik und Kinderbücher.
Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl
Karl-Heinz Pohl ist Sinologe. Er studierte Sinologie, Japanologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Hamburg, Bonn und Toronto, wo er schließlich auch promovierte. Zunächst war er wissenschaftlicher Assistent bei Hans Steininger am Seminar für Sinologie der Universität Würzburg, erhielt er 1987 eine Professur für chinesische Literatur und Geistesgeschichte an der Universität Tübingen. 1992 wechselte er an die Universität Trier, wo er bis zu seiner Emeritierung 2010 als Professor für Sinologie wirkte. Seine Forschungsgebiete sind die chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China, moderne und klassische chinesische Literatur sowie interkulturelle Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen. Pohls Publikationen betreffen vor allem den Dichter Tao Yuanming, die Literatur, Kalligraphie und Malerei in der Qing-Dynastie, die moderne chinesische Lyrik der 80er Jahre und den Konfuzianismus. Hinzuweisen ist auch auf  sein populäres Buch "China für Anfänger" (Herder, Freiburg, Basel, Wien, 2008).
Dr. habil. Reinhard Margreiter
Reinhard Margreiter studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Innsbruck und Mainz. Er promovierte mit einer Dissertation über Nietzsche, gründete 1982 in Zusammenarbeit mit Wolfgang Schirmacher das „Forum für offenes Philosophieren“ und organisierte philosophische Vortragsreihen sowie Symposien über Schopenhauer und Martin Heidegger.
Ab 1979 unterrichtete er Deutsch und Geschichte an Berufsbildenden Höheren Schulen. 1995 habilitierte er sich in Berlin mit einer Arbeit über das Verhältnis von Mystik und Philosophie und war bis 2015 Privatdozent für Philosophie an der Humboldt-Universität. Seit 1991 erhielt er Lehraufträge an der Universität Innsbruck und war dort auch mehrmals Gastprofessor. Er war Redakteur der "Schopenhauer-Studien" und Vizepräsident der Internationalen Schopenhauer-Vereinigung. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Mystik, Medien- und Tierphilosophie.
Prof. Dr. Wiebrecht Ries
Wiebrecht Ries ist Philosoph und Schriftsteller. Er lehrte Philosophie an der Leibniz Universität Hannover. Forschungsgebiete: Philosophie der Antike, Gnosis, Existenzphilosophie, Hermeneutik. Ein Mittelpunkt seiner Lehre ist Friedrich Nietzsche. Zu ihm veröffentlichte er zahlreiche Publikationen, u. a. in dem von Henning Ottmann herausgegebenen Nietzsche Handbuch (2000), bei JUNIUS Friedrich Nietzsche zur Einführung (7. Aufl. 2003). In den letzten Jahren stehen eine „poetische Philosophie“ und Franz Kafka im Zentrum seines Schreibens, über den Ries 1977 seine Habilitationsschrift "Transzendenz als Terror" veröffentlichte. Weitere Schriften: Nietzsche / Kafka. Zur ästhetischen Wahrnehmung der Moderne (2007), Franz Kafka. Maskeraden des Auslands. Lektüren zu Franz Kafkas Prozess (2011). Dem Motto „Schau heimwärts, Engel!“ verpflichtet, sind die "Nachtstimmen. Expeditionen in Innen-Welten" (2017) und "Der Schatten der Zypressen" (2020).  In diesen Veröffentlichungen geht es um den Dialog mit den Toten und Grenzgänge in einer "dämmrigen Anderswelt“, aus der das Geschrei der Dohlen „Hinweg!“ hörbar wird.
©2021 WestOstAkademie. All rights reserved
crossmenu