Dr. Johannes S. Sistermanns
1955 in Köln geboren, ist Musiker, Komponist und bildender Künstler. Sistermanns studierte zwischen 1976–84 Klavier, Rhythmik und Komposition / Neues Musiktheater (Mauricio Kagel). 1979 studierte er in Vanarasi Nordindischen Gesang an der Benares Hindu University B.H.U. 1989 promovierte er in Musikwissenschaft. 1991/92 lebte er in Paris [Begegnung mit Luc Ferrari], 1995/96 in New York [The Tao of Voice Methode, Prof. Stephen Cheng], 2001 in Japan und immer wieder in Australien. 1997 bis 2010 war er Vizepräsident der DEGEM, Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik. Sein Werk besteht aus installativer KlangPlastik, Hörstück, Performance sowie elektroakustischer Komposition, live Satelliten-/Internet- Klang-Performance, graphischer Notation und Instrumentalkomposition. Weltweite Einladungen zu Festivals [EXPO 2000 Weltausstellung Hannover, Donaueschinger Musiktage] und Klangkunst-Ausstellungsprojekten, Radiostationen, Gastdozenturen, Vorlesungen sowie CD Publikationen machten sein klangplastisches Werk international bekannt. Sistermanns wurde 1997 mit dem Karl-Sczuka-Förderpreis [SWR] und dem Deutschen Klangkunst-Preis 2008 [WDR Köln, Skulpturenmuseum Marl] ausgezeichnet, ist Preisträger im Prix PRESQUE RIEN [Luc Ferrari] Paris 2015, erhielt den 1. Preis im „Leibniz Harmonien“ Internationalen (China-Deutschland) Kompositions-Wettbewerb Hannover 2016 sowie 2019 den 1. Preis im ‚dokKa KurzDoku’ Internationalen Dokumentarfestival Karlsruhe/SWR2 sowie den ‚12. Deutschen Musikautorenpreis 2020’ der GEMA in der Kategorie Komposition | Klangkunst. Seit 2019 ist er Delegierter im „Deutscher Kulturrat“ Berlin sowie Mitglied der ‚Akademie Deutscher Musikautoren’ Berlin.




